Gott ist die Liebe  - Ich habe es erfahren

Jeder Mensch steht vor der Frage: Gibt es ein Leben nach diesem Leben auf der Erde, und wie wird es sein?

Der Autor beschreibt in Tagebuchform seine Erinnerungen an seine persönlichen Sterbeerfahrungen.
Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sind zum Teil eine spannende Herausforderung, jedoch auch eine wunderbare Hoffnung für die Zukunft.
Auch die Offenheit, in der dieses Zeugnis niedergeschrieben ist, bewegt die Herzen der Leser.

Leseprobe

Am Samstag fuhr ich nach dem Unterricht zu meiner Familie, die cirka 60 km von der Schulstadt entfernt lebte. Als ich zu Hause angekommen war, fühlte ich mich ein wenig krank. Meine Mutter – zu ihr hatte ich eine ganz besonders intensive Beziehung – beobachtete mich skeptisch.

Beunruhigt aufgrund meiner Essensverweigerung und des Fiebers, beschloss meine Mutter, für Montagmorgen den Hausarzt zu bestellen.

Der Arzt kam dann schon ziemlich früh, noch vor 8:00 Uhr, und meinte, ich hätte eine Bauchgrippe. Meine Mutter wollte das aber nicht so richtig glauben, daher wies mich der Arzt zur Beobachtung ins 20 km entfernte Krankenhaus ein. Nach der Aufnahmeuntersuchung erklärte der Primararzt, ich hätte einen Blinddarmdurchbruch übergangen und keine Überlebenschance.

Meine Mutter – sie hatte mich im Krankenwagen begleitet und war bei der Untersuchung anwesend – war sichtlich geschockt, doch sie blieb ruhig und blickte dem Arzt ins Gesicht, nur meine Hand drückte sie ziemlich fest.

Nach einer Weile sagte der Arzt, er wäre bereit, mich dennoch zu operieren, wenn meine Mutter eine dementsprechende Einverständniserklärung unterzeichnen würde. Wenige Minuten später, ungefähr um 11:00 Uhr, lag ich bereits auf dem Operationstisch.