Meine Bücher

Die Basis für meine Bücher sind persönliche Erfahrungen und Erkenntnisse.

Sie beinhalten keine Geschichten oder Romane, sondern sind Ausdruck meiner persönlichen Überzeugungen. Die Einflüsse, die zu meinen Überzeugungen führten, sind sehr vielschichtig auf Grund meiner Erziehung, meiner Sterbeerfahrung und meiner Lebens- und Berufserfahrungen.

Damit Sie sich ein Bild über meinen Hintergrund für meine Bücher machen können, beschreibe ich kurz ein paar Themenbereiche aus meinem Leben:

Mein Elternhaus

Ich bin in einer bürgerlichen Familie aufgewachsen - inmitten einer völlig unberührten Natur. Als ältestes von fünf Kindern hatte ich trotz der übertragenen Verantwortung (Bitte gib doch auf deine Geschwister acht!) eine unbeschwerte, schöne Kindheit. Differenzen zwischen den Eltern erlebte ich praktisch nicht. Obwohl ich sowohl meinen Vater als auch meine Mutter sehr liebte, war meine Beziehung zu meiner Mutter etwas ganz Besonderes. Oft erlebten wir Situationen, in denen wir voneinander genau wussten, was der andere sagen wollte.

Anders als meine Geschwister hatte ich eine starke Affinität zum christlichen Glauben und im Speziellen zur Person Jesus Christus.

Meine persönliche Sterbeerfahrung

Am 19.12.1964 wurde ich für tot erklärt. Die Sterbestunde wurde mit 20 Uhr festgehalten. Am 20.12. um 4 Uhr morgens hat man mich wieder lebend entdeckt.

Ich kann gar nicht alles, was ich in diesen Stunden erlebt habe, wiedergeben, da wir keine geeignete Sprache dafür haben. Alleine die Tatsache, dass ich frei von jeder Zeit war, jede Zeit vergegenwärtigen konnte, macht es mir schwer, die Bedeutung dieses Zustandes und die damit verbundenen Konsequenzen zu erklären. Ich kann nur versuchen zu beschreiben, was ich erlebte habe, und dennoch wird es dem real Erlebten niemals gerecht. Umso schwerer ist es daher auch einem Leser oder Zuhörer, mir in der Bedeutung meiner Aussagen folgen zu können.

Berufliche Erfahrungen

Nach meiner schulischen Ausbildung ging ich 1971 in die damals sehr junge Computerbranche, nicht um ein EDV-Experte zu werden, sondern um mich in Führungspositionen zu bewähren. Von einem EDV-Dienstleister wechselte ich später in die Unternehmensberatung zu einem Computerhersteller und schließlich zu einem weltweiten, vielseitigen Consulting-Unternehmen.

Die größte Kraft schöpfte ich immer daraus, wenn ich meinen Mitarbeitern zu deren Erfolg verhelfen konnte.

In den 25 Jahren meiner Managementerfahrungen wandelten sich die Anforderungen an Führungskräfte wesentlich. Zu Beginn meines Berufslebens war der Mensch mehr als eine Resource des Unternehmens, er war etwas Besonderes; die Führungskräfte eines Unternehmens hatten ein Bewusstsein der Verantwortung für jeden Mitarbeiter. Davon ist allerdings nicht mehr viel geblieben: der Mitarbeiter degradierte zu einem Kostenfaktor.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge machte ich mich nach 27 Jahren selbständig ohne Mitarbeiter.

Familie

Als Vater von heute vier erwachsenen Kinder kenne ich auch viele mögliche Spannungsfelder in zwischenmenschlichen Beziehungen.

Heute kann ich sagen, dass man für das Leben viel mehr in der Familie als in der Schule lernen kann.

Noch viel mehr an Erkenntnissen und Wahrheiten gewinne ich für das Leben miteinander durch das mystische Gebet nach Dionysius.

Mein Glaube

Eine hohe Lebensqualität ohne Religion kann ich mir gar nicht vorstellen. Ich wurde als kleines Kind römisch-katholisch getauft. Nach meiner Sterbeerfahrung wollte ich wissen, ob es egal ist, welcher Religion man angehört, und vor allem, welche die für mich geeignetste hinsichtlich meiner Erfahrungen und Erkenntnisse ist. Neben den christlichen Religionen beschäftigte ich mich intensiver mit dem Hinduismus und dem Buddhismus. Eine Religion, bei der man sich den "Himmel" verdienen muss, kam für mich jedoch nicht ernsthaft in Frage.

In Indien machte ich auch praktische Bekanntschaft mit diesen beiden sehr theozentrischen Religionen. In beiden wird alles Irdische eher als Strafe gesehen und letztendlich hofft man, nicht wieder geboren werden zu müssen. Vor allem beeindruckt mich heute noch ein heiliger Bettler, mit dem ich mich unterhalten durfte.

Letztendlich war für mich jedoch klar, dass ich nur eine christliche Religion wählen konnte. Dass nicht ich mich erlösen muss, sondern der Schöpfer selbst mich erlöst, ist mir sehr wichtig und scheint mir auch am realistischsten von allen religiösen Ansätzen.

Aufgrund meiner Erfahrung während meines Sterbeerlebnisses, wie kostbar das Sakrament der Versöhnung in der katholischen Kirche ist, war für mich klar, dass eine Konvertierung zu einer anderen Konfession nicht in Frage kam.

 

Ich möchte hier jedoch auch deutlich zum Ausdruck bringen, dass ich großen Respekt vor jeder Religion und jedem Menschen, der seine Religion praktiziert, habe.